Die richtige Wahl
Die meisten Internetuser sind konservativ. Zumindest was die Art der Benutzung angeht, ihre Online-Gewohnheiten und sogar die Reihenfolge mit der sie ihre verschiedenen Adressen abklappern. Eine Bekannte erzählte vor Kurzem, dass sie gar nicht wisse, was die Leute immer groß im Internet surfen würden. Sie würde immer nur ihre E-Mails abrufen, dann einmal kurz den Blog ihres Bruders im Ausland lesen und dann noch einmal kurz ihre Bank besuchen. Dann säße sie immer vor der Startseite ihrer Suchmaschine und würde kurz den vorwurfsvoll blinkenden Cursor im Suchfeld anstarren und dann kurzerhand das Fenster des Browsers wieder schließen. Weil ihr beim besten Willen nichts einfallen würde, was sie sonst noch interessiert. Ab und zu würde sie das Netz noch zum Shoppen nutzen, aber auch dann äußerst gezielt und ohne lange rumzusuchen. Manchmal würde sie sich fragen ob sie überhaupt einen Internetanschluss brauche. Vielleicht zu Recht?
Wenignutzer können sparen
Letztlich kommt heutzutage aber kaum jemand um einen Internetanschluss herum. Ab und zu braucht man es ja doch und ein Basistarif für einen Telefonanschluss wird nicht wesentlich teurer wenn man gleich noch den Anschluss an die digitale Welt dazu kauft. Und in Zukunft könnte das Netz immer weiter an Bedeutung zunehmen, so dass man im wahrsten Sinne des Wortes, den Anschluss verpasst, sollte man sich der Technik komplett verweigern.
Drum prüfe wer sich bindet…
Jeder sollte sich aber die Mühe machen, seine Online-Gewohnheiten selbst ein wenig zu beobachten. Wenn man nur sehr kurz und wenig im Netz unterwegs ist, lohnt sich vielleicht ein Volumentarif eher als eine Flatrate. Hierbei muss man aber darauf achten ob man dadurch überhaupt etwas spart, denn so viel teurer sind die Flatrates gar nicht mehr. Geld sparen kann man aber beim Herunterstufen (Downgrade) auf eine geringere Übertagungsgeschwindigkeit. Das muss nicht gleich bedeuten, dass man ständig lange Wartezeiten im Netz in Kauf nehmen muss. Die langsamste DSL Leitung ist immer noch um das mindestens 16-fache schneller als die alten Einwahlverbindungen und reicht fürs “E-Mails-gucken-und-Kontostand-abfragen” locker aus. Bei Neuanschaffung gilt grundsätzlich: Lieber erst eine günstiger Variante buchen, hochstufen geht immer noch – sollte man sich unerwartet doch zu einem Supersurfer entwickeln.