Telekom investiert weniger
Die Deutsche Telekom AG hat die für dieses Jahr angesetzte Investitionssumme für den Ausbau des Breitbandnetzes verringert. Anstatt der geplanten 300 Millionen Euro will der Konzern nur noch 100 Millionen Euro ausgeben.
Besonders die ländlichen, bisher nicht ausgebauten Regionen könnten von dieser Entscheidung betroffen sein. Denn hier ist der Breitbandausbau aufgrund fehlender Investitionsgelder problematisch.
Der Grund für die Reduzierung der Summe ist die Senkung des Mietpreises für die TAL-Leitungen. Die Bundesnetzagentur hatte entschieden, dass die Teilnehmeranschlussleitungen, die zumeist der Telekom gehören, und die zwischen dem Verteiler und dem Hausanschluss der Kunden liegen, monatlich nur noch mit 10,20 Euro berechnet werden dürfen. Vorher lag der Mietpreis bei 10,50 Euro. Diese Mieten werden von anderen DSL Anbietern an die Telekom gezahlt.